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Unglaubliche Testbericht Glühlampen
In letzter Zeit ist viel über die altbewährte Glühbirne geschrieben
worden, Tests haben gezeigt, dass sie regelrechte Energievernichter sind und man
daher auf Energiesparlampen umstellen sollte. In Australien wird sie sogar
verboten und unsere Politiker ziehen ein solches Verbot für uns ebenfalls in
Betracht. Wir haben uns daher gefragt, warum soll die Glühbirne nun plötzlich
so schnell verboten werden, steckt da womöglich mehr dahinter? Ist sie am Ende
nicht sicher genug? So haben wir uns entschlossen einige Glühbirnen zu testen,
wir testen aber nicht den Energieverbrauch, sondern ausschliesslich die
Sicherheit. Uns interessiert, ob solche Glühbirnen eigentlich auch explodieren
bzw. implodieren (Unterdruck) können. Für diesen Test kommt ein Luftgewehr
Kaliber 4,5 mm zum Einsatz. Wir möchten herausfinden was eine solche Glühbirne
im Betrieb überhaupt aushält. Wir schrauben also die Glühbirnen in eine
Lampenfassung und legen eine Spannung von 230 Volt an, die Glühlampe brennt
also bei unserem Versuch! Aus mehr oder weniger sicherer Entfernung wird nun auf
die unter Spannung stehende Glühlampe geschossen. Mit einer ultraschnellen
digitalen Spiegelreflexkamera (5 Bilder pro Sekunde) wird alles dokumentiert.
Das Ergebnis ist verblüffend und auf der ganzen Linie geradezu
besorgniserregend! Von sage und schreibe über 15 Lampen hat gerade mal eine
einzige den Schuss unbeschadet überstanden, ein absolut vernichtendes Resultat
für die Glühlampenindustrie! Wir gehen daher davon aus, dass die gute alte Glühbirne
eher aus Sicherheitsgründen verboten werden soll, offenbar möchten aber die
Politiker keine Panik verursachen und nennen den Energieverbrauch als Grund für
ein allfälliges Verbot. Getestet haben wir Glühbirnen aller Marken, explodiert bzw. implodiert sind
alle, je höher die Leistung (Watt) desto heftiger war auch das Ergebnis. Einige
sind sogar in Flammen aufgegangen, einzig ein 150 Watt Spot von Philips trotzte
unserem 4,5 mm Geschoss und bekam keinen Kratzer ab, wir meinen - vorbildlich!
Alle anderen Glühlampen fallen in unserem Test gnadenlos durch und sind nicht
zu empfehlen, ja sogar gefährlich! Wir gingen aber in unserem Test noch weiter: sind Energiesparlampen tatsächlich
sicherer? Zwei Energiesparlampen müssen sich also unserem Test unterziehen und
werden ebenfalls mit unserem Schuss traktiert. Das Ergebnis gibt zu denken, denn
auch die Energiesparlampen zerbersten in tausend Scherben und sind sogar noch
gefährlicher als eine einfache Glühbirne, denn beim der Energiesparlampe wird
beim Zerbersten auch eine beachtliche Menge Gift in Form von Gas freigesetzt!
Unglaublich, die Politiker wollen uns also ein noch viel gefährlicheres
Leuchtmittel vorschreiben! Wir empfehlen unseren Lesern daher so schnell wie möglich
auf Kerzenlicht oder Petrollampen umzusteigen, dies spart viel elektrische
Energie und ist wesentlich ungefährlicher!
Klicke auf die Bilder der Glühbirnen und du siehst das
verheerende Testergebnis.
Fotos: Werner Bindschedler Red. WBi März 2007 Velohelm
Diesmal
nahmen wir einen Velohelm mit der Bezeichnung Digimon unter die Lupe. Uns
interessierte bei diesem Test nicht der Tragkomfort, sondern einzig und allein
die Sicherheit des Produktes. Zum Einsatz kam wieder einmal unsere altbekannte,
über hundert Jahre alte und 16 kg schwere Eisenbahnschiene (eigentlich
wahnsinnig wie gedankenlos wir mit echten Antiquitäten umgehen). Diesmal fällt
sie aus ca. 4 m Höhe hochkant auf den Helm. Leider hat sich niemand für den
Test zur Verfügung gestellt, so haben wir unter den Helm eben nur eine mit
Wasser gefüllte Milchflasche aus Kunststoff gelegt. Wie auf den Fotos deutlich
zu erkennen ist, trifft die Schiene den Helm milimetergenau und bohrt sich wie
Butter durch diesen hindurch. Das Testergebnis ist vernichtend, für die
Milchflasche bestand absolut keine Überlebenschance! Der Hersteller, welcher
hier nicht genannt werden will, hat das Produkt sofort aus dem Verkehr gezogen!
Mit unserem Test konnten wir glücklicherweise verhindern, dass dieser
mangelhafte Velohelm in den Verkauf gelangte . Auf Grund des grossen Interesses an unseren Testberichten nehmen wir unsere Versuchsreihe wieder auf und werden auch in Zukunft hie und da wieder ein Experiment durchführen. Man darf also gespannt sein, was wir in Zukunft noch für Untersuchungen auf dem Programm haben. Fotos: Werner Bindschedler Red. WBi Oktober 2006 Modellauto Crashtest
Nach eingehender Analyse des Wracks kamen wir zu folgendem Ergebnis: Die Fernsteuerung wird bei einem derartigen Crash stark beschädigt, der Empfänger
war aufgerissen und funktionierte nicht mehr, hier wurde die Elektronik beschädigt.
Das Gehäuse des Lenkservos zerbarst ebenfalls beim Aufprall in die Mauer,
mechanisch funktionierte er jedoch noch. Die Akkus wiesen trotz Polsterung
massive Kratzspuren im Bereich ihrer Befestigung auf, blieben aber dank unserer
Schutzmassnahme einigermassen heil. Der Rammschutz wurde abgerissen und
verklemmte sich unter dem Fahrzeug, dabei wurde die Aufhängung sowie die
Lenkgeometrie zerstört. Dies hätte eine grössere Reparatur zur Folge, welche
ohne Ersatzteile nicht mehr durchgeführt werden könnte. Der Motor ist erst
beim zweiten Crash durchgebrannt, dies aber offensichtlich weil die Stromzufuhr
nach dem Crash nicht unterbrochen wurde und die Räder blockierten. Unser Fazit: Wir können nur empfehlen, dass ihr mit euren RC-Cars etwas
vorsichtiger umgeht, ein solcher Crash hat meist einen Totalschaden zur Folge.
Ob es in absehbarer Zeit auch Airbags für die Insassen - sprich Elektronik- von
Modellautos geben wird, bleibt abzuwarten!!! Hier müssen sich die Hersteller
sicher noch etwas einfallen lassen! Das Video ist im wmv-Format aufgezeichnet und kann mit dem Windows Mediaplayer abgespielt werden. Download Video (Dateigrösse ca. 9 MB) Ein Klick auf die Miniaturen öffnet das Bild in einer grösseren Auflösung! Fotos & Video: Werner Bindschedler Red. WBi Februar 2005 IBM PC-Tastatur
Red. WBi Dezember 2003 Nokia 6150
Nachdem
die Schiene, einmal mehr mit höchster Präzision, vom ersten Stock aus
millimetergenau auf das Handy aufschlug, präsentierte sich uns das Handy in
einem erbärmlichem Zustand. Unser Nokia lag weit verstreut im Umkreis von
einigen Metern, zerborsten in mehrere Einzelteile. Praktisch kein Teil hat den fürchterlichen
Aufprall schadlos überstanden. So
fällt natürlich auch unser Testurteil äusserst negativ aus, wir können
leider diesem Natel nur die schlechteste aller schlechten Noten geben! Nokia hat
es leider versäumt das 6150 etwas robuster zu konstruieren, schade für das
technisch gelungene Natel.
Ein Lichtblick am Horizont, Nokia hat uns
versprochen künftig ihre Handys etwas robuster zu bauen um dem
Bindschi-Teststandart in Zukunft gerecht zu werden.
Red. WBi Juni 2003 Samsung DVD Player
Unser Fazit: Samsung hat es geschafft, nicht nur ein optisch und technisch einwandfreies Gerät herzustellen, es ist ihnen auch gelungen unserem harten Testverfahren stand zu halten! Wir meinen, Test bestanden Note gut! (Hätte Samsung noch einen Seitenaufprallschutz montiert, wäre sogar die Note sehr gut drin gelegen). Fotos: Jonny Rütti & Werner Bindschedler Red. WBi Mai 2003 Sony DVD Player
Das Gerät sah nach unserem Test eigentlich noch ganz gut aus, die Schublade war zwar etwas verklemmt und lies sich nicht mehr öffnen. Wir entfernten mit aller Vorsicht den etwas verbeulten Deckel zur genaueren Analyse. Das Innenleben des DVD-Players lies dann aber jegliche Hoffnung schwinden. Die Netzteil-Platine zerbarst in mehrere Teile. Der Zustand der, auf dem Laufwerk montierten Printplatte, lies uns ebenfalls Böses erahnen. So war es denn auch, das Laufwerk präsentierte sich uns in erbärmlichem Zustand. Das Laufwerk, wie auch die eingelegte DVD waren total zerstört! Einzig die Laser-Einheit schien noch in gutem Zustand zu sein, überprüfen lies sich dies allerdings infolge der restlichen Schäden aber nicht mehr. Unser Fazit: Sony scheint wenig Wert auf die Stossfestigkeit ihrer Geräte zu legen. Was nutz uns ein zwar technisch perfektes Gerät, wenn dieses schon bei der geringsten Belastung einen unreparablen Schaden erleidet? Somit müssen wir leider auch dem zweiten Gerät von Sony die Note UNGENÜGEND verpassen, schade! Fotos: Jonny Rütti & Werner Bindschedler Red. WBi Mai 2003 Sony Discman
Das Ergebnis fällt bei diesem Test aber erschütternd aus, das Gehäuse bot keinerlei Schutz. Es gab eigentlich beinahe kein Teil, welches nicht total zerstört wurde. Lediglich der Laser war noch als solcher zu erkennen und die beiden Akkus haben den Test sogar unbeschadet überstanden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich beim Aufprall das Akkufach geöffnet hatte und die Akkus hinausgeschleudert wurden. Schockiert waren wir, als wir uns das innere des Gerätes angeschaut hatten. Die eingelegte CD hatte nicht ein Hauch einer Chance, sie wurde in mehrere Stücke zerschlagen. Auch die Elektronik wurde regelrecht zertrümmert. Unser Fazit: Ausser dem Akkufach, welches die Akkus rechtzeitig aus dem Gerät geschleudert hatte, ist dieser Discman in allen Belangen mangelhaft und nicht zu empfehlen. Ein Tipp, fragt in Zukunft ob das Gehäuse ausreichend stossfest ausgelegt ist! Im Zweifelsfall fragt ihr am besten ob ihr das Gerät einmal testen könnt bevor es gekauft wird! Fotos: Johnny Rütti & Werner Bindschedler Red. WBi April 2003 Sturztest Laptop
Wie unsere Fotos beweisen, öffnet sich der Laptop beim Aufprall sofort und der Akku und weitere Teile fliegen im hohen Bogen davon. Dies ist auf die ungenügenden Verschlüsse vom Bildschirm und Akku zurückzuführen. Optisch sieht das Gerät eigentlich noch ganz gut aus, die Tastatur ist noch voll funktionsfähig und der Akku lässt sich problemlos wieder einsetzen. Der Bildschirm lässt sich aber nur noch mit Mühe aufklappen, da der Öffnungsmechanismus schwer beschädigt ist. Was uns dann aber sehr beeindruckte, war, dass sich der Laptop noch problemlos aufstarten liess. Der Bildschirm blieb dabei zwar dunkel, aber über einen externen Monitor war der Laptop noch voll funktionsfähig. Und das wichtigste, alle Daten auf der Festplatte waren noch vollständig vorhanden. Die Festplatte, wie auch der Prozessor, nahmen beim Sturz keinerlei Schaden. Dieses Gerät verdient eindeutig die Note "Gut", hätte Macintosh nicht beim Bildschirm und den Verschlüssen gespart, wäre sogar ein "sehr Gut" im Bereich des Möglichen gewesen! Fotos: Johnny Rütti & Werner Bindschedler Red. WBi April 2003 Monitortest
Fotos: Johnny Rütti & Werner Bindschedler Red. WBi Januar 2003 Radiotest ![]() ![]() Ein weiterer, etwas aussergewöhnlicher Test, haben wir im vergangenen Sommer durchgeführt. Wir haben uns nun trotz des vernichtenden Resultates entschlossen, den Test zu veröffentlichen. Wir meinen, dass die Konsumenten ein Anrecht auf realitätsnahe Tests haben, auch wenn die Ergebnisse für die getesteten Produkte, absolut ungenügend ausfällt! Getestet haben wir zwei portable Radios und zwar den 3-Band Radiorecorder von Tensai und den Weltempfänger D 110 von Philips. Der Schwerpunkt unseres Tests richtete sich auf die Robustheit der Geräte, wir wollten wissen, wie die Gehäuse auf äussere Einwirkungen reagieren, und ob die darin eingebaute Elektronik ausreichend geschützt ist. Getestet haben wir mit einem 47 cm langen Stück Eisenbahnschiene, von genau 16 Kg Gewicht. Wir haben dieses Schienenstück hochkant aus 1,5 Metern Höhe auf die Testgeräte stürzen lassen. Das Gerät von Tensai, sowie jenes von Philips hatten dabei absolut mangelhaft abgeschnitten, bei beiden Geräten drang die Eisenbahnschiene viel zu weit ins jeweilige Gerät ein und zerstörte die darin eingebettete Elektronik vollständig! Mit diesem Test haben wir wohl auf eindrückliche Weise bewiesen, dass beide Geräte für den alltäglichen Gebrauch nicht genügend robust gebaut sind. Red. WBi Januar 2003 Handy-Test Siemens C 25
Unser Test ist sehr realitätsnah und wiederspiegelt den harten Einsatz im täglichen Berufsleben eines Lokomotivführers welcher auf ein robustes zuverlässiges Handy angewiesen ist. Bei Dienstbeginn um ca. 04.00 Uhr schalten wir das Telefon ein, es muss bei Temperaturen von bis zu - 25 Grad im Winter, wie bei + 50 Grad im Sommer, einwandfrei funktionieren! Dies ist für das C 25 kein Problem, nur die Akkukapazität lässt hier, im Vergleich mit anderen Natel`s, etwas zu wünschen übrig! Kleinere Stürze aus der Lokomotive steckt das C 25 erstaunlich gut weg und macht eigentlich einen robusten Eindruck. Doch der Schein trügt hier etwas, wer glaubt dieses Handy sei unverwüstlich, den müssen wir leider enttäuschen! Denn, am Schluss wollen wir es wirklich wissen, wir legen das Handy vor der Lokomotive auf die Schienen. Es kann ja bei diesem Beruf durchaus einmal vorkommen, dass man sein Handy dort vergisst! Das Handy wurde anschliessend von einer ca. 90 Tonnen schweren Lokomotive überfahren. Was aus unserem Test-Handy geworden ist, seht ihr auf den Fotos unten! Klicken und vergrössern!!! Wir hoffen euch mit diesem Handy-Test den Kauf eures nächsten Handys etwas vereinfacht zu haben. Ein Handy sollte doch auch den täglichen Stress am Arbeitsplatz ohne grössere Schäden überstehen. Fragt den Verkäufer ungeniert wie viel Tonnen Gewicht das neue Handy ohne Schaden übersteht, er wird euch sicher gerne darüber informieren! Red. WBi Januar 2002 |